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Keflavik, Skulptur im Fischereihafen Keflavik, Blick aufs verregnete Meer
Keflavik, Blick aufs Meer und die Steilküste am Hafen Keflavik, Hafen, Seestern auf dem Ebbeufer
Keflavik, Skulptur im Hafen Blick auf Keflavik von der Steilküste aus
Velkomin til Íslands

Island begrüßte uns grau und feucht. Schon bei der Landung in Keflavik werden sich die mitreisenden Kalifornien-Urlauber in ihren kurzen Hosen und Sandalen bestimmt gefreut haben, daß sie nur eine Stunde Aufenthalt auf Island hatten, bis es weiter in den Sonnenstaat ging. Ich war derweil schon glücklich am Ziel.
Zu mehr als einem kurzen Fotographierstop im Hafen von Keflavik lud die erste Regenpause aber nicht ein. Nach nur fünf Minuten schlug das Wetter wieder um und kurz darauf waren die neuen Regensachen das erste Mal nass, die Brille undurchsichtig und der deutsche Tourist augenscheinlich noch nicht aklimatisiert. Abhilfe versprach das erste isländische Abendessen. Landestypisch gab es... genau, Chinesisch. Denn wir waren in dem Hotel untergekommen, dessen Küche der erste und angeblich bisher einzige chinesische Küchenchef auf Island übernommen hatte. Und während das Essen kam, ging der Regen, so daß sich der Verdauungsspaziergang nicht gleich als nächster Härtefall herausstellte.